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Einer muss den Job ja machen. Von Lars Haider.

Eine neue Reihe, auf deren Fortsetzung ich mich freue!

Ich lese sie gerne, die Bücher die auf dem Cover darauf hinweisen, dass es "der erste Fall von..." ist. Man kann dann nämlich, wenn es nicht grad ein grosser Bockmist ist, die Entwicklung des Protagonisten und der Autorenschaft gut verfolgen. Bei diesem Buch von Lars Haider ist dies auch der Fall: "Hammersteins erster Fall".

In diesem Buch begeben wir uns nach Hamburg. Für mich - beruflich gesehen - ein Heimspiel. Für andere keine völlig unbekannte Welt: Die Elbphilharmonie, die Ausschreitungen beim G20-Gipfel, der HSV, Udo Lindenberg - alles "Marken", die man kennt, auch wenn man noch nie in Hamburg war. Und genau damit spielt der Autor Haider. Er verpackt seine Geschichte in die Medienwelt von Hamburg (der Protagonist ist ein Journalist) und serviert den einen oder andern touristischen Leuchtturm in seiner Geschichte.

Das Buch ist locker geschrieben und es kommt nie Langeweile auf. Der Plot ist spannend, aber nicht nervenaufreibend. Haider hat Humor und beweist dies mit der Einarbeitung eines Dackels, den er - vorläufig - hüten muss und welcher einen sonderbaren Tick hat.

Alles in allem: Ein lockeres Buch. Eine Ferienlektüre. Sie kostet im Paperback ab 15 EUR (in der Schweiz ab 22 CHF) und man wird den Kauf nicht bereuen.

Hammerstein kommt im April zu seinem zweiten Fall. Ich fand dieses Buch grundsätzlich so gut, dass ich mir den neuen Titel ganz sicher kaufen werde...

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