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Wie die Schweden das Träumen erfanden. Von Jonas Jonasson.

Wow!

Was für ein kleines, geniales Büchlein!

Sie kennen den Autor dieses Buches wahrscheinlich schon. Er schreibt Bücher, bei denen man schon schmunzeln muss, wenn man den Titel liest: "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand". "Die Analphabetin, die rechnen konnte". "Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind". Oder dann die Fortsetzung des "Hunderjährigen": "Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten". Allesamt grossartige Bücher, bei denen man einfach ein permanentes Schmunzeln im Gesicht hat. Der Schreibstil von Jonasson ist durchzogen von Wortwitz und die Schilderungen von Begebenheiten, die in seinen Büchern als Nebensatz beschrieben werden, in Wahrheit jedoch die Weltgeschichte veränderten, sind einzigartig.

Jetzt liefert uns Jonasson ein Buch - besser ein Büchlein - mit einer Geschichte, die im Grunde harmlos ist. Aber in der Bedeutung für unsere Zeit geradezu gleichzusetzen ist mit einem Kapitel in der Bibel.

Im Vorwort schreibt Jonasson, dass er seinen Leserinnen und Lesern in den Zeiten von Feindschaft, Krieg und Unruhen ein Buch mit einer Geschichte anbieten möchte, in denen zwei befreundete Völker einander näher kommen (bzw. die Protagonisten...). Er liebt Deutschland und Deutschland liebt ihn. Deswegen bringt er die Eigenarten der beiden Völker in Form von den Figuren näher und entwickelt eine entsprechende Geschichte...

Und tatsächlich: Das Buch ist zwar voller kleiner Straftaten - aber die Geschichte ist einfach nur wohltuend. Ein Happy-End für die Guten, einen kleinen Sieg für die Bösen und permanenter Jonasson-Schalk, in jeder Zeile.

Wie gewöhnlich beschreibe ich den Inhalt des Buches nicht, das ist die Sache von Verlagen oder anderen Bücherblogs. Ich beschränke mich den Kauf zu empfehlen. Mehr noch: Das Buch ist ein perfektes Geschenk für Weihnachten, Geburtstage oder andere Gelegenheiten: Für das 160seitige Buch braucht man zwei Stunden bzw. zwei Tage (je nach Lesegewohnheit) und es ist nicht teuer (in der CH zwischen 27 und 33 Franken. In DE ab 17 EUR).

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